{"id":852,"date":"2017-09-05T17:22:12","date_gmt":"2017-09-05T15:22:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.rhizom.de\/wandern\/?p=852"},"modified":"2020-01-02T08:31:20","modified_gmt":"2020-01-02T07:31:20","slug":"lektuere","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.rhizom.de\/wandern\/2017\/09\/05\/lektuere\/","title":{"rendered":"B\u00fccher &#8211; eine Aufz\u00e4hlung"},"content":{"rendered":"<p style=\"background-color: #ffeeee;\"><strong>G\u00fcnter de Bruyn:<\/strong> ein absolutes Muss f\u00fcr M\u00e4rker und Berliner. * 1. November 1926, aber noch ist es still um ihn. Alles Abseits und Unzeitgem\u00e4\u00dfes&#8230;<\/p>\n<p>Ja: Fontane ist auch ein Muss oder besser Identit\u00e4tsanker f\u00fcr Berlin\/Brandenburg. Trotzdem: keine Wanderung der &#8220;Wanderungen&#8221; meinerseits im Fontane-Jahr 2019. Ein eng begrenztes Feld: Grafschaften, Adelsnester, Ahnenp\u00e4sse, Stammb\u00e4ume. Aber bildungsb\u00fcrgerliches Wissen boomt, wenn in den Landen \u00fcber die AfD hinaus wenig Spannendes zu finden ist. In diesen Zeiten und dieser Region ist die schn\u00f6de Gewinnbeteiligung am Nachruf Fontanes eine sichere Bank.<br \/>\nZuf\u00e4llig bin ich auf sehr Abseitiges geraten: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/bibliothek\/bestand\/a-53195.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Max Winter, Soziales Wandern, Wien 1911<\/a><br \/>\nNun zerrei\u00dft, schm\u00e4ht und verachtet mich. Diese kleine, bildhafte Schilderung zur &#8220;Geschichte des Alltags des deutschen Volkes&#8221; (J\u00fcrgen Kuczynski) ergibt mir mehr zu denken als Fontanes literarische Plaudereien.<\/p>\n<p><strong>Henry David Thoreau: Walden oder Leben in den W\u00e4ldern<\/strong><br \/>\nErstver\u00f6ffentlichung: 9. August 1854, erh\u00e4ltlich in vielen Ausgaben.<br \/>\n<em>Der Klassiker der Aussteiger-Literatur<\/em><\/p>\n<p style=\"background-color: #ffeeee;\"><strong>Henry David Thoreau: Leben ohne Grunds\u00e4tze<\/strong>. Ausgew\u00e4hlte Essays, erh\u00e4ltlich in diversen Ausgaben. 1987 bei Gustav Kiepenheuer, B\u00fccherei 72, in der DDR erschienen. <em>Klein genug als Rucksacklekt\u00fcre. Aber der Titel allein reicht zur Besch\u00e4ftigung des Gehirns auf vielen Kilometern.<\/em> HOCHAKTUELL!<\/p>\n<p><strong>Adalbert Stifter<\/strong>: <em>viel Kritikaster zum Werk: biedermeierlich, heimatliche Idylle&#8230; Ich bin sicher, er wird im Zuge des <\/em><strong>Nature writing<\/strong> <em>wieder gelesen. Dieses englisch-amerikanische Literaturgenre ist \u00fcbergeschwappt zu uns und total &#8220;in&#8221;. Mit dazu aktuell wieder verlegten und neu daran ankn\u00fcpfenden B\u00fcchern kann ich leider nicht dienen (Achtung: ich verleihe nicht; erst von einem neuen Domizil in und von der Natur aus &#8211; falls ich ein bezahlbares finde!!!), aber es gibt sie zahlreich und viele sind gestalterisch Kleinode auf dem B\u00fcchermarkt.<\/em><\/p>\n<p><strong>Jean Giono: Der Mann, der B\u00e4ume pflanzte<\/strong> (L\u2019homme qui plantait des arbres, 1953). <em>&#8220;Nur&#8221; eine Kurzgeschichte, aber sie hat es in sich! Danke dem Bergwaldprojekt e.V. f\u00fcr diesen Tipp &#8211; passend f\u00fcr einen Abend nach anstrengendem B\u00e4umepflanzen&#8230;<\/em> <a href=\"https:\/\/akademieintegra.files.wordpress.com\/2012\/01\/der-mann-der-bc3a4ume-pflanzte.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u2192 HIER<\/a> die deutsche \u00dcbersetzung. Es lohnt sich, auch zum Hintergrund der Geschichte zu googeln.<\/p>\n<p style=\"background-color: #ffeeee;\"><strong>Olga Tokarczuk. Nobelpreistr\u00e4gerin f\u00fcr Literatur 2018<\/strong><br \/>\n<strong>Taghaus, Nachthaus<\/strong>, aus dem Polnischen von Esther Kinsky. Klappentext: Ein Haus in den Bergen nahe der tschechischen Grenze. Eine Ich-Erz\u00e4hlerin und ihre alte Nachbarin, die voller Geschichten steckt. Geschichten, die sich mit den Tr\u00e4umen der Erz\u00e4hlerin verweben und immer wieder an diesen Ort nahe der Grenze zur\u00fcckfinden, wo sich Zeiten und Schicksale treffen.<br \/>\n<em>Ein Buch \u2013 das ganz besondere Buch &#8211; in dem ich alles gefunden habe, was mich auch ausmachen k\u00f6nnte und von dem ich tr\u00e4ume.<br \/>\n<\/em>Nachtrag: <strong>Der Gesang der Flederm\u00e4use<br \/>\n<\/strong><em>Die Illustrationen unpassend gro\u00df und grob gedruckt anstelle filigran klein. Und etwas zu viel unverst\u00e4ndliche Astrologie, die immer wieder meinen Lesefluss st\u00f6rt. Aber alles dazwischen&#8230; wunderbar!<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><strong>Velma Wallis: Zwei alte Frauen<\/strong>. Eine Legende von Verrat und Tapferkeit<br \/>\nV. Wallis, geb. 1960 in Fort Yukon\/Alaska, wurde in der Tradition der Athabasken erzogen. Nach dem Besuch der Highschool zog sie in eine Trapperh\u00fctte und lebte vom Fischen, Jagen und Fallenstellen.<\/p>\n<p><strong>Jean-Marc Soyez: Wolfsziegel<\/strong>. <em>Lasst euch nicht einlullen beim Biwakieren von den Geschichten der immer scheuen W\u00f6lfe und unserem regionalen \u00dcberfluss an Beutewild. Der Wolf ist ein Raubtier und Bequemlichkeit ist nicht nur dem menschlichen Tier zu eigen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Stephen King: Das M\u00e4dchen<\/strong><br \/>\nEine Neunj\u00e4hrige versucht in den W\u00e4ldern New Englands zu \u00fcberleben&#8230;<br \/>\n<em>Also gew\u00f6hnt es euch ab, zu jammern, wenn die Gastst\u00e4tten geschlossen haben!!!!!!!!!!!!<br \/>\nEs geht auch <a href=\"http:\/\/www.rhizom.de\/wandern\/category\/garteneden\/\">\u2192 anders<\/a>!<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>G\u00fcnter de Bruyn: ein absolutes Muss f\u00fcr M\u00e4rker und Berliner. * 1. November 1926, aber noch ist es still um ihn. Alles Abseits und Unzeitgem\u00e4\u00dfes&#8230; Ja: Fontane ist auch ein Muss oder besser Identit\u00e4tsanker f\u00fcr Berlin\/Brandenburg. Trotzdem: keine Wanderung der &#8220;Wanderungen&#8221; meinerseits im Fontane-Jahr 2019. Ein eng begrenztes Feld: Grafschaften, Adelsnester, Ahnenp\u00e4sse, Stammb\u00e4ume. Aber bildungsb\u00fcrgerliches &#8230; <a title=\"B\u00fccher &#8211; eine Aufz\u00e4hlung\" class=\"read-more\" href=\"http:\/\/www.rhizom.de\/wandern\/2017\/09\/05\/lektuere\/\">Read more<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"generate_page_header":""},"categories":[48],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.rhizom.de\/wandern\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/852"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.rhizom.de\/wandern\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.rhizom.de\/wandern\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.rhizom.de\/wandern\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.rhizom.de\/wandern\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=852"}],"version-history":[{"count":64,"href":"http:\/\/www.rhizom.de\/wandern\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/852\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":994,"href":"http:\/\/www.rhizom.de\/wandern\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/852\/revisions\/994"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.rhizom.de\/wandern\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=852"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.rhizom.de\/wandern\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=852"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.rhizom.de\/wandern\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=852"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}