{"id":902,"date":"2017-09-05T17:36:43","date_gmt":"2017-09-05T15:36:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.rhizom.de\/wandern\/?p=902"},"modified":"2019-10-25T13:22:07","modified_gmt":"2019-10-25T11:22:07","slug":"geraetschaften","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.rhizom.de\/wandern\/2017\/09\/05\/geraetschaften\/","title":{"rendered":"Messerliebe"},"content":{"rendered":"<p>Sehr klein und nicht mehr mein:<br \/>\n<strong>Das traditionelle Opinel Messer<\/strong> mit Sicherheitsring geh\u00f6rt zu Frankreich wie Rotwein und Baguette. Es wurde 1890 als Klappmesser f\u00fcr die Landarbeit entwickelt und \u00fcber die Jahre nur geringf\u00fcgig ver\u00e4ndert. Mit seiner Unverw\u00fcstlichkeit und Eleganz wurde es zum museumsw\u00fcrdigen Klassiker der Alltagskultur. Eins dieser Messer wurde 1991 ein ganz besonderes Erinnerungsgeschenk f\u00fcr mich an eine Woche in der Landschaft, in die ich mich am meisten zur\u00fccksehne: die franz\u00f6sischen Pyren\u00e4en. Der Griff kenntnisreich an meine Handgr\u00f6\u00dfe angepasst: zum Festhalten in jeder Situation, zum Faustballen in der Hosentasche. Die Klinge nat\u00fcrlich aus Kohlenstoffstahl, der sich zu besonderer Sch\u00e4rfe schleifen l\u00e4sst. Nach Gebrauch abgetrocknet und ab und zu mit etwas \u00d6l behandelt, wird Rost vermieden und bekommt der massive Holzgriff die unverwechselbare Patina; unverwechselbar durch die immer einzigartige Holzmaserung \u2013 falls mit Liebe ausgew\u00e4hlt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-large wp-image-722\" src=\"http:\/\/www.rhizom.de\/wandern\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Opinel-etc-1024x768.jpg\" alt=\"Opinel und andere Messer\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"http:\/\/www.rhizom.de\/wandern\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Opinel-etc.jpg 1024w, http:\/\/www.rhizom.de\/wandern\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Opinel-etc-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.rhizom.de\/wandern\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Opinel-etc-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<p>Das Opinel boomt seit einiger Zeit auch in Deutschland. Ja, irgendeins steckt auch wieder in irgendeiner Tasche von mir. Irgendeins, es kommt nicht mehr drauf an, falls ich es auf ewig verborge oder verliere. Aber mehr als einen Stich im Herzen gibt es immer, wenn ich danach greife: nein, das ist nach mehr als zwanzig Jahren jetzt nur noch irgendeins.<br \/>\nSchuld und Scham sind eineiige Zwillinge, ich kenne das auch.<br \/>\nAber sollte ein Bushcrafter auf diesem Foto sein m\u00f6glicher Weise handgefertigtes Jagdmesser wiedererkennen: am letzten Wochenende im Februar 2016 gefunden. Den ausweisenden Fundort best\u00e4tige ich nach Bitte um R\u00fcckgabe.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1153\" aria-describedby=\"caption-attachment-1153\" style=\"width: 290px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-1153\" src=\"http:\/\/www.rhizom.de\/wandern\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/Messerfund.jpg\" alt=\"Messerfund in wilder Natur\" width=\"300\" height=\"225\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1153\" class=\"wp-caption-text\">Messerfund<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sehr klein und nicht mehr mein: Das traditionelle Opinel Messer mit Sicherheitsring geh\u00f6rt zu Frankreich wie Rotwein und Baguette. Es wurde 1890 als Klappmesser f\u00fcr die Landarbeit entwickelt und \u00fcber die Jahre nur geringf\u00fcgig ver\u00e4ndert. Mit seiner Unverw\u00fcstlichkeit und Eleganz wurde es zum museumsw\u00fcrdigen Klassiker der Alltagskultur. 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