{"id":940,"date":"2017-09-05T21:08:04","date_gmt":"2017-09-05T19:08:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.rhizom.de\/wandern\/?p=940"},"modified":"2018-07-10T09:21:04","modified_gmt":"2018-07-10T07:21:04","slug":"springkraut-und-andere-leckereien","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.rhizom.de\/wandern\/2017\/09\/05\/springkraut-und-andere-leckereien\/","title":{"rendered":"Rosa Augenschmaus"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_150\" aria-describedby=\"caption-attachment-150\" style=\"width: 290px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.rhizom.de\/wandern\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/151003_1056MEZ_pagel.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-150\" src=\"http:\/\/www.rhizom.de\/wandern\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/151003_1056MEZ_pagel-300x225.jpg\" alt=\"Naturkost, Foto: Wolfgang Pagel\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/www.rhizom.de\/wandern\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/151003_1056MEZ_pagel-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.rhizom.de\/wandern\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/151003_1056MEZ_pagel-768x576.jpg 768w, http:\/\/www.rhizom.de\/wandern\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/151003_1056MEZ_pagel.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-150\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Wolfgang Pagel<\/figcaption><\/figure>\n<p>Das Dr\u00fcsige oder Indische <strong>Springkraut<\/strong> (Impatiens glandulifera) ist eine Pflanzenart in der Familie der Balsaminengew\u00e4chse . Als Zierpflanze wurde es im 19. Jahrhundert von Indien nach Europa gebracht und breite sich in feuchten W\u00e4ldern und Uferlandschaften aus. In k\u00fcrzester Zeit w\u00e4chst der Neophyt \u00fcber zwei Meter und verdr\u00e4ngt andere Pflanzen.<br \/>\nMit 0,47 mg Nektar pro Pflanze und pro Stunde stellt das Springkraut etwa 40-mal so viel Nektar her wie eine vergleichbare heimische Pflanze. Durch einen Schleudermechanismus, der schon durch Regentropfen ausgel\u00f6st werden kann, werden die Samen bis zu sieben Meter weit weg gesprengt. Eine Pflanze produziert bis 4300 Samen. Deren Keimf\u00e4higkeit bleibt mehrere Jahre erhalten. Die schwarzen, \u00f6lhaltigen Samen schmecken nussig; sie sind roh und gekocht genie\u00dfbar. Die Pflanze gilt als leicht giftig, aber s\u00fc\u00df schmeckende Bl\u00fcten auf gr\u00fcnen Wildkr\u00e4utern &#8211; hier zusammen mit Rotklee &#8211; sind nicht nur Augenschmaus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_8131\" aria-describedby=\"caption-attachment-8131\" style=\"width: 290px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-8131\" src=\"http:\/\/www.rhizom.de\/wandern\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/rosen-food.jpg\" alt=\"Gesunde S\u00fc\u00dfigkeit\" width=\"300\" height=\"225\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-8131\" class=\"wp-caption-text\">Gesunde S\u00fc\u00dfigkeit<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Rosenbl\u00e4tter<\/strong> f\u00fcr Konfit\u00fcre oder nach langer Enthaltsamkeit im Glas kristallisiert zu einer s\u00fcchtig machenden S\u00fc\u00dfigkeit! Die Bl\u00e4tter einfach in Gelierzucker ohne Fl\u00fcssigkeitszugabe stampfen, einen Tag stehen lassen, drei bis vier Erdbeeren oder Kirschen hinzugeben, eventuell ein paar Spritzer Zitronensaft und nun kurz aufkochen &#8211; in Gl\u00e4schen f\u00fcllen und fertig ist die Leckerei. Die Bl\u00e4tter k\u00f6nnen durchaus als ganze noch enthalten sein &#8211; Probekosten ist sogar roh m\u00f6glich und zu empfehlen: nicht jede Rose schmeckt!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Dr\u00fcsige oder Indische Springkraut (Impatiens glandulifera) ist eine Pflanzenart in der Familie der Balsaminengew\u00e4chse . Als Zierpflanze wurde es im 19. Jahrhundert von Indien nach Europa gebracht und breite sich in feuchten W\u00e4ldern und Uferlandschaften aus. In k\u00fcrzester Zeit w\u00e4chst der Neophyt \u00fcber zwei Meter und verdr\u00e4ngt andere Pflanzen. 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